Interessantes aus der Audiophilen Kiste.......

Audiophile Infos (generell…..)

(überarbeitet Nov 2016/U.Gutweniger)

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Vinyl in den letzten Jahren eine enorme
Wiederauflebung geniesst. Seit der Einführung der CD 1983, später der mp3 Player,
und heutigem Streaming, ist dies eigentlich sehr erstaunlich, dass so viele Leute
wiederum Vinyl kaufen. Es ist auch ein besonderes Gefühl Vinyl aufzulegen sowie
natürlich auch zu hören. Auf einer entsprechenden Anlage ist diese Qualität halt
einmalig. Vom öffnen des Covers, beim Auflegen der Scheibe, das heruntergleiten
des Tonarms um schlussendlich den warmen Sound zu geniessen.
Besonders die Auflagen der Live LPs vermitteln ein besonderes Gefühl, da es nicht
so künstlich wie auf CD (digital Aufnahme) wiedergegeben wird, und man erhält viel
mehr „Livegefühl“ , als sei man direkt am Konzert.

Die erhöhten Vinyl Verkäufe beziehen sich in den letzten Jahren hauptsächlich auf
spezielle audiophile Vinyl Pressungen, welche mit viel grösserer Vorsicht, besserem
Vinyl und den neuen Hardware Techniken, einen absolut spitzen Klang erreichen.
Natürlich werden diese Qualitäten nur mit den Mastern Bändern 1. Generation erreicht,
und nicht durch die vielen Kopien der Kopien der Kopien wie auf normalen
LPs gemacht ! Der Unterschied ist meiner Ansicht nach gewaltig, und meine private
Sammlung besteht zu 80% aus solchen Produktionen. Ausgenommen natürlich
normale LP die nie in solcher High End Quality Form gepresst wurden. Alle anderen
habe ich ersetzt.

Vinyl Qualität

Die meisten audiophilen Vinyl LPs sind heute in 180g oder 200g angefertigt, und
dies zeigt auch die bessere Vinyl Beschaffenheit aus. OK, die 200g Auflagen könnten
meiner Ansicht nach weggelassen werden, denn hier kann ich keine Verbesserung
mehr entdecken. Und übrigens, man kann diese auch nicht mehr glätten mit
der Maschine wenn mal ein Unglück passiert, und die Platte Wellen hat. Auch die
180 g sind schon sehr schwierig und werden nicht ganz perfekt geglättet. Absolut
flach wird keine mehr, aber das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend, und das Ziel ist
erreicht, die Platte wieder auflegen zu können.
Die heutige 180g audiophile Vinyl ist die beste Qualität die man haben kann, vorausgesetzt,
die Aufnahmen waren perfekt. (Es gibt da einige Muster , die ich nicht
empfehlen möchte) . Bei den normalen LPs wird ja auch recycletes Vinyl dazugemischt,
und schon hier ist der Unterschied beträchtlich.

Bei audiophilen Pressungen aus früherer Zeit wurde jedoch immer hochwertiges
Vinyl verwertet, und diese Auflagen wurden in 140g, wie die normalen LPs angefertigt.
Besonders die Pressungen von MFSL sind hier ein musterhaftes Beispiel.
Da klingen die alten Aufnahmen z.T. besser und viel räumlicher als die heutigen
Neuerscheinungen aus gleichem Haus !
Für dies habe ich leider keine Antwort, und es ist natürlich auch eine starke Empfindungssache
wenn ich alte Scheiben auflege.
Herrlich !

Original Master Tapes

Die meisten audiophilen LPs sind aufgenommen vom sog. Master Band. (Tapes)
d.H. das Band das verwendet wurde bei der orig. Aufnahme im Studio, oder bei Life
Aufnahmen. Das ist auch der Unterschied zur “normalen” LP die vielfach von den
Kopiebändern, und schlimmstenfalls aus der Kopie nochmals einige Kopien angefertigt
wurden. Der Rubel muss halt rollen !
Vergleichbar mit der heutigen CD zu mp3.
Zurück gehts halt nimmer.

Half Speed MASTERING

Halbe Geschwindigkeits-Aufnahme bezieht sich auf die Geschwindigkeit des Original
Master Lack, welches im Gebrauch war, das Original Master herzustellen für
jede LP Pressung.
Normale LP werden mit gleicher Geschwindigkeit , also 33 1/3rpm, wie die Aufnahme
war, gepresst. Im Prozess ist es also möglich diese Maschinen mit halber Geschwindigkeit
laufen zu lassen. Das braucht zweimal soviel Zeit für den Schnitt, dafür
sind die Details der Aufnahmen viel besser hörbar, (gewisse Instrumente), die
man sonst nur schwach (oder nicht) wahrnehmen würde.
Das Resultat ist eine bessere und grössere Räumlichkeit, Dynamik-Verbesserung
und viel kleinere Verzerrungen.
Ich persönlich würde sagen ein Vergleich bei der CD Aufnahme und einer SACD
Aufnahme. Hervorragend. Tatsache ist, eine audiophile LP hat viel näheren und originaleren
Sound , als die normale LP.

Mastering Process

Der Audiophile LP Prozess wird mit grösserer Vorsicht, Ueberwachung und Benachrichtigung
zu jeder Zeit des Mastering gehandhabt. Einige Labels, vor allem Classic
Records, benützen nur Röhren Verstärker während des Prozesses, damit der warme
Sound auch weitergegeben kann auf die Vinyl LP. Bei schon sehr alten Original
Master Bändern die einer natürlichen Veralterung unterliegen, sind die Master Ingenieure
viel an der Arbeit um die Bänder zu restaurieren. Die bedeutet eine erhebliche
Arbeitszeit und wird mit viel Vorsicht gemacht. Da man früher mit viel Equalizer
arbeitete, sind auf den normalen LP Verzerrungen öfters vorhanden. Ein sehr gutes
Beispiel ist hierfür die LP von Carole Kings, Tapestry, die komplett nachbearbeitet
wurde, und wiederum viel authentischer daherkommt , und mit dem Originalsound
von damals mehr übereinstimmt . (Vergleich mit Orig.Mast.Band)

Direct to Disc (s.Sheffield Lab)

Einige audiophile LPs wurden veröffentlicht durch das DtD Verfahren. Während
die Drehmaschine das Vinyl schneidete und sogleich die Musikdaten direkt aufgenommen
wurden. Die Logik hinter dieser Art sollte das Resultat von weniger
Verzerrung und exzellenter Dynamik, sowie eine möglichst weite Frequenz erbringen.
Viele Einzel Interpreten, vor allem in der Jazz Szene wollte man so die Solisten
besser in Szene setzen und hervorheben.
Heute wird diese Methode jedoch nicht mehr sehr viel angewendet und hat an
Bedeutung stark nachgelassen.

Original Covers, Labels, und Zubehöre

Die meisten Neuerscheinungen werden genau so gemacht wie die damaligen.
Der Umschlag ist gleich, die Aufmachung, eineabsolute Kopie. Natürlich mit der
besseren Aufnahme getätigt und vielfach auch mit erhöhtem Vinyl Anteil. (schwerer)
Das lässt sich so besser verkaufen, denn die Erinnerungen sind immer präsent,
und ist ein starkes Verkaufs- oder Kaufmotiv.

Poly-Lined Innenleben (Innen-Hüllen)

Die meisten Standard LPs waren oder sind heute noch in schlechten Innenhüllen
oder sogar leichten Kartons verpackt. Das ist natürlich das schlechteste was man
dem Vinyl antun kann, denn das kratzt ganz leicht dieses auf und ist auch statisch
miserabel.
Heute gibt es einige Hersteller die dem entgegenwirken und ich kann diese , vor
allem bei neugekauften LPs nur empfehlen. Diese relativ günstigen Inner Sleeves
sind Ihr Preis wirklich wert und schützen das Material langzeitlich hervorragend.
Besitzen Sie noch alte ( die halten ja nicht ewig), waschen Sie die LP und lagern
Sie diese in einem neuen Bett !
Vermutlich mögen Sie auch keine Bettwäsche die kratzt……..

Audiophile Labels

Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL)

MFSL , auch Mofi genannt, ist eine der ersten
Firma die audiophile LPs in den späten
1970s herstellten. Und zwar vom Original
Master Band in halber Geschwindigkeit.
(Half Speed).
Die Firma machte verschiedene Perioden
durch, blieben aber Ihrer Philosophie treu,
nur spitzen Produkte, insgesamt mit Cover
und Innenleben anzufertigen.
Die früheren Erscheinungen von 70s resp.
80s. wurden auf „ super Vinyl“ gepresst, die
aber noch in dem Standard Gewicht erschienen
sind. Das „super Vinyl“ wurde in Japan bei JVC hergestellt, so rein, dass
wenn man es ins Licht hielt, hindurchsehen konnte. Das damalige Vinyl war extrem
rein und hatte einen sehr ruhigen Klang, auch bei sehr vielem abspielen der
Scheiben. Für die Aufnahme der damaligen LP von Pink Floyd erhielt die Company
für diese Platte den Benchmark Test LP für die folgenden Jahre. Sie produzierten
in den 80s weiter auf diesem Level und Niveau.

Diese frühen Aufnahmen aus dieser Zeit haben die beste Performance und sind
heute noch eine der beliebtesten die je gemacht wurden.
(Ich habe einige aus dieser Zeit und kann dies nur bestätigen.)
Sie wurden damals durch Stan Ricker und Kack Hunt getätigt.

Die drei wohl bekanntesten Erscheinungen entstanden in sehr teuren Box Auflagen.

  • 1982 die Box mit allen LPs von den Beatles.
  • 1983 die Box von der gesamten Kollektion von Frank Sinatra
  • 1984 die Box der damals ersch. LPs der Rolling Stones,
  • es folgten dann noch zu späteren Jahre 2 zwei LPs dazu. Sticky Fingers und Some Girls.

Alle 3 Boxen sind heute zu sehr hohen Preisen in den Auktionshäusern meist aus
Amerika noch zu ersteigern.
Zu gleicher Zeit sind auch die sog. UHQR (Ultra High Quality Records) erschienen.
Diese wurden mit der gleichen Aufnahmequalität getätigt, jedoch auf 200g
Japan Vinyl. Sie sollten noch ein besseres Klangbild erreichen und die Auflagen
waren streng limitiert wie die ersten 3 Boxen auch. Ich besitze alle Aufnahmen
aus dieser Zeit und die waren Ihr Geld wert.

1994 wurde die Anadisq Serie veröffentlicht, alle auf 200g Vinyl, sind jedoch alle
individuell nummeriert. Ab 1999 arbeitet die Firma unter gleichen Namen, dahinter
vermutl. Music Direct . Heute werden SACD sowie Vinyl mit der gleichen Philosophie
hergestellt wie in den früheren 80s. Ich persönlich finde die Aufnahmen
von damals etwas mehr räumlich, klangwarmer, und besser als die heutigen
Pressungen. Aber hervorragend sind alle Aufnahmen die ich bisher von MFSL
(Mofi) gehört habe. Dazu gehört auch die SACD von MFSL !

Classic Records

Dies ist eine jüngere US Firma die dediziert Aufnahmen von audiophilen LPs
macht. Jede Aufnahme wird im Half Speed Verfahren getätigt, vom Original
Master Band und sie setzen alle analogen Möglichkeiten ein um diese Aufnahmen
zu tätigen, d.h. es wird auch alles über Röhrenverstärker während
des Prozesses abgespielt und erreichen so einen hervorragenden Klang.
(warmer Sound)
LP Labels und alle anderen Materialien erstellen Sie genau so wie die damaligen
waren und sehen genau gleich aus . Nur dicker und aus besseren
Materialien.
Beispiel vom „Led Zeppelin“ Katalog welcher super ist. Den „Who“ Katalog
und einige mehr.

Nimbus Supercut

Nimbus audiophile Pressungen konnten in den früheren 80s nur über das
Magazin „Practical Hi-fi, und Hi-fi Today „ bestellt werden. Auch diese wurden
von den Original Master Bänder getätigt. Im Gegensatz zu anderen
Herstellern benützte Nimbus viel Technik für die Aufnahmen.
Die bekannteste Technik bestand in der Aufnahme jeweils beim Bass. Generell
bewegt sich der Bass ja von Kanal zu Kanal auf einer LP. Diesen bewegten
Sie mit Erfolg in den Center der Aufnahme um eine möglichst mittenbetonte
Wirkung zu erhalten, oder legten ihn auf beide Kanäle. Bei vielen Anhängern
wurde dies jedoch gar nicht geschätzt, denn die Aufnahme sollte
bleiben wie das Original. Wie ich hörte sei ein gutes Beispiel die Aufnahme
von Joan Armatrading.
(Ich bin noch auf der Suche nach dieser LP von Nimbus)
Nimbus benützte von ICI Company ein extrem sauberes Vinyl für die LPs
welches wirklich lärm frei ist und spitzen Frequenzen aufweist, sowie die
früheren Pressungen von MFSL:
Leider sind die Nimbus LPs sehr rar und auch sehr teuer wenn man noch
gute Stücke aus dieser Zeit erhalten möchte.
Beispiele sind dafür die Aufnahmen von

  • PinkFloyd „Wish you were here“
  • Beatels „Sgt Pepper“ und
  • Wings „Band on the run“.

Nautilus

Zu gleicher Zeit wie Mofi produzierte die Company in Ihrer „Superdisc“ Serie
einige LPs. Dies wurden wie die von MFSL hergestellt, viele mit Half-Speed
verfahren , aber auf „normal“ Gewicht gepresst und in wenigen Auflagen
sowie streng limitiert.

CBS Mastersound

Dieses Label erstellte ein breites Spektrum in Half Speed Mastered LPs
während den 80s, alle gemacht auf exzellentem Vinyl und mit bester technischer
Aufnahmemöglichkeit der damaligen Zeit. Alle sind mit Informationen
der Aufnahme angeschrieben und dies wird heute noch so hergestellt. Sie
erreichten aber nie den Bekanntheitsgrad wie MFSL und wurden auch vielfach
unterschätzt. In Europa kaum gewünscht.

Pure Pleasure

Dieses Label versuchte sich mit guten Aufnahmen in Blues und Jazz auf
180g Vinyl zu etablieren. Die Aufnahmen wurden manchmal auch von Original
Master Tapes gemacht , und in ausgezeichnetem Sound erstellt.

Sundazed

Sundazed machte einige wenige Aufnahmen in 180g Vinyl , mit liebevoll gestalteten
Labels, hauptsächlich Rock, Psychedelic und Folk Albums. Vor allem
von Bob Dylan in Original mono und den Byrds auch in mono. Natürlich
in bester Vinyl Qualität und genau so wie das Original.
Vom Bob Dylan „Higway 61 revisited, welches „Like a Rolling Stone“ beinhaltet,
ist der Sound viel frischer als viele andere Versionen die auf den
Markt kamen.

Warner/R.T.I.

Diese produzierten in Half Speed-Verfahren, und oftmals durch Stan Ricker
(der viele von MFSL gemastert hat). Warner presste auf 180g Vinyl und stattete
die Vinyls mit hochwertigem Cover und Innensleeves aus.

Japanese LPs

Japanese LPs erkennt man an den OBI Bändern die um die Hülle sind, und
Japanisch beschriftet sind. Viele von Ihnen sind auch in rotem Vinyl gepresst,
von dem man sagt, es habe einen grösseren Schall als die schwarze
Vinyl, obwohl dies sehr fraglich ist, den es hängt hauptsächlich an der Qualität
des Vinyls und nicht derer Farbe ab. Persönlich konnte ich hier keine Unterschiede
feststellen, denn die Jap. Auflagen sind sowieso hervorragend in
Ihrer Qualität und ich mag sie sehr.

Abschlussbemerkung

Audiophile LPs sind etwas besonderes, gleich von welchem Hersteller.
Ich habe die diversen LPs der gleichen Platte von Herstellern
ausprobiert und sie sind alle viel besser als die normalen LPs.
Es kommt jedoch sehr auf die Beschaffenheit der ganzen Musikanlage
an, denn es nützt natürlich gar nichts eine sehr gute Vinyl zu
haben, und die Anlage ist nicht fähig dies klanglich zu wiedergeben.

Viele Fans sagen auch, dass Sie viel mehr differenzierte und überraschende
Details aus den audiophilen LPs heraushören und die
Homogenität um ein vielfaches besser ist ? !
Das ist absolut so, und ich erstaune jedes mal, wenn ich wieder
eine auflege. Spitze.

Auch kommen natürlich die Fans (wie ich einer bin) absolut ins
schwärmen, vor allem wenn es ein mal mehr um den Vergleich und
ewigen Kampf , CD gegen Vinly Sound geht.

Die CD ist technisch sicher besser, keine Frage, aber gefühlsmässig
und emotional, sowie räumlicher Sound, bringt die Vinyl einfach
etwas mehr.
Ich bleib dabei.
Ich bin der Meinung, jedem das Seine, wem die CD besser gefällt,
OK.. auch in Ordnung, wem die Vinyl, ist doch auch gut.

Diese audiophilen Erkenntnisse habe ich aus viel eigener Erfahrung,
Recherchen aus dem Internet, und mit Hilfe anderer Fans
und Kennern, zusammengestellt.

Es soll helfen , vor allem dem Neuinteressierten einwenig über die
verschiedenen audioph.Hersteller, Informationen zu geben. Für
ganz detaillierte Angaben verweise ich auf die jeweiligen Infos im
Internet.

Ganz zum Schluss

Für mich bleibt es aber in Hauptsache die Musikanlage mit all Ihren
Komponenten , gespickt mit den spitzen Vinyl’s, die das ganze erst so
richtig zum tragen bringen.

Für Neueinsteiger

Ich empfehle ihnen grundsätzlich einen sehr guten HiFi Laden aufzusuchen,
und sich viel Zeit zu nehmen. Auch der Verkäufer sollte gut geschult
sein, einige Erfahrung haben und vor allem Zeit.
Bringen Sie auch eine von Ihnen bevorzugte LP mit, und hören Sie diese
auf verschiedenen Komponenten an.

Aber zuerst, machen Sie sich ein Budget, halten sie dieses ein und hören
Sie nur Komponenten aus Ihrem Budget heraus. Die Verführung ist
ansonsten viel zu gross. Sie können später immer noch aufsteigen
wenn es viel Freude macht, und das Bankkonto dies zulässt.
Uebrigens, es gibt auch Anlagen die sehr gut sind, die nicht gerade 5-
stellige Summen verschlingen.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und vielleicht haben meine
Worte sie dazu verführt auf das Vinyl aufzuspringen.
Das würde mich sehr freuen.
vinylurs